Der Tag nach der Keynote

Die Keynote ist vorüber, Apple hat die Katze aus dem Sack gelassen. Zu sehen gab es neue iPhones, Apple Pay und die iWatch. Doch was bedeuten diese Geräte nun für die potenziellen Käufer und mit was können Sie rechnen?

die iPhones und Apple Pay

Die neuen, grösseren iPhones sehen nicht nur schick aus, sie haben es auch in sich. Vor allem ihr Killer-Feature, Apple Pay, wird zumindest in Amerika schon bald grosse Erfolge feiern. Apple hat es geschafft, viele der grossen amerikanischen Shops für sich zu gewinnen und damit eine wichtige Basis zu legen, um das Gerät auch in der Praxis nutzen zu können. Dank Partnerschaften mit Visa, Mastercard und American Express reicht es bereits aus, die Kreditkarte auf dem iPhone zu registrieren. Mit Hilfe des Fingerabdrucksensor können anschliessend einfach und schnell Bezahlungen getätigt werden. Auch in der Schweiz werden von Beginn an bereits einige Shops das Bezahlen mit dem iPhone ermöglichen. Überall, wo mit NFC bezahlt werden kann (Liste folgt), ist eine Bezahlung mit dem iPhone möglich. Die Zahlung erfolgt jedoch nicht mit der bei uns „beliebteren“ Maestro-Karte, sondern ebenfalls per Kreditkarte. Hier wird wohl bei einigen Menschen ein Umdenken stattfinden. Ob das gut ist, künftig öfter zur Kreditkarte zu greifen – darüber lässt sich streiten.

Etwas anders sieht es mit Apple Pay als mobiles Bezahlsystem aus. Apple bietet ihren Kunden künftig nicht nur die Möglichkeit, via NFC an einer Kasse Zahlungen zu tätigen, sonder auch bei Online-Stores. Dies funktioniert wie folgt: Als Bezahlungsoption stehen dem Online-Käufer neben Kreditkarte nun auch Apple Pay zur Verfügung. Klickt man auf diese, reicht wiederum der eigene Fingerabdruck, um die Zahlung zu bestätigen. Auch diese Methode ist zwar sehr innovativ, doch wird es wohl noch eine längere Weile dauern, bis sie in der Schweiz Anklang finden wird. Apple legt hier ebenfalls den Fokus erst auf Amerika und wird erst in gegebener Zeit weitere Händler hinzufügen.

Liste der Unternehmen mit NFC-fähigen Kassen (wird laufend aktualisiert)

– Coop
– Migros
– Globus
– Denner
– IKEA

Apple Watch

Nicht iWatch, sondern Apple Watch heisst das one more thing von Apple. Dank der innovativen, den analogen Uhren nachempfundenen Drehrad lässt sie sich spielend einfach benutzen. Sie wird in drei verschiedenen Varianten angeboten, welche wiederum mit unterschiedlichsten Armbändern kombiniert werden können. Die Apple Watch gibt es in zwei verschiedenen Grössen. Sie legt den Fokus auf Fitness und Gesundheit und besitzt hierfür verschiedene Sensoren, wie zum Beispiel ein Pulsmesser. Sie kann aber auch Apps von Drittherstellern aufrufen, beispielsweise von Facebook oder Twitter. Dank eingebautem Mikrofon sind auch Siri-Befehle möglich. Die Kommunikation zwischen Apple Watch und iPhone erfolgt via Bluetooth LE aka 4.0. Aus diesem Grund wird mindestens ein iPhone 5 oder höher benötigt, um eine Verbindung mit der Uhr aufbauen zu können. Neben Bluetooth hat die Apple Watch übrigens auch WiFi eingabaut, um eine schnellere Kommunikation übers Internet zu ermöglichen.

Eine weitere Innovation bietet die Uhr auch bei der Kommunikation mit anderen Apple Watch-Trägern. Mit Hilfe eines sich unter dem Drehrad befindlichen Knopfs können per Knopfdruck Favoriten kontaktiert werden. Dabei können Zeichnungen, Smileys oder den eigenen Herzschlag ausgetauscht werden.

Das Design der Uhr wirkt gewöhnungsbedürftig und kommt meiner Meinung nach nicht an jenes des Moto 360 heran. Sie sieht sauber verarbeitet und qualitativ hochwertig aus, doch scheint sie auf dem ersten Blick kein Designmeilenstein zu sein, wie es von Apple erwartet worden wäre. Ich persönlich bin aber davon überzeugt, dass sie getragen viel besser aussieht, als es die derzeitigen Produktbilder erahnen lassen.

Der grösste Nachteil der Uhr: Sie ist nicht wasserdicht. Zwar schützt können ihr Wasserspritzer nichts anhaben, sodass eine Verwendung im Regen, Schweiss oder auch Händewaschen keine Probleme darstellen. Doch ist es nicht ratsam, sie auch in der Badewanne oder in der Dusche zu verwenden.

Trotzdem bleiben noch einige Fragen offen:

– Über die Akkulaufzeit wurde nicht gesprochen (wohl, weil die Software noch nicht ausgereift ist)
– die definitiven Preise für die verschiedenen Versionen sind ebenfalls nicht bekannt
– Ob für die Bezahlung per NFC ein iPhone 6 notwendig ist, wird nicht beantwortet

Die „Auswirkungen“

Das Ausmass dieser Präsentation wird sich wohl erst in den kommenden Monaten oder gar Jahren zeigen. Ich bin überzeugt, dass Apple vor allem mit dem Apple Pay eine neue Ära des Bezahlens einläuten wird und die Art und Weise verändern können. Auch die Apple Watch wird bei sehr vielen iPhone-Usern Anklang finden und kann in Kombination mit der Health-App womöglich sogar nicht nur ein iPhone-Assistent, sondern ein echtes Fitness-Accessoire werden. Dank NFC steht dem Gerät auch Tür und Tor offen für weitere Innovationen, die bisher gar nicht bekannt waren. Als kleines Beispiel hat Apple bereits heute angekündigt, Türen von Hotelzimmern allein aufgrund der Apple Watch öffnen zu können.

Ebenfalls zeigt sich langsam auch den Wandel von Apple, das es seit der Jobs-Ära gemacht hat. Dessen Vision war es immer, dem Kunden ein möglichst komplettes Produkt anzubieten, dafür aber nur wenige Varianten im Sortiment zu haben. In Anbetracht des nun breiten iPad- iPhone und nun auch Apple Watch-Palette hat sich nun einiges verändert.

 

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Swisslus Szenario – was uns diesen Dienstag erwarten KÖNNTE

Die Gerüchteküche ist seit geraumer Zeit am Brodeln und doch wissen die wenigsten, was genau Apple am kommenden Dienstag aus dem Hut zaubern wird. Auch ich wage mich mit einer Prognose aus dem Fenster. Die Angaben basieren auf verschiedenen Gerüchten und eigenen Interpretationen.

Allein der Standort der Präsentation lässt aufhorchen. Üblicherweise finden die Herbst-Präsentationen vor verhältnismässig kleinem Publikum im Apple Campus in Cupertino statt. Anstelle der wenigen hundert Gäste können nun rund 2‘400 Sitzplätze belegt werden. Darüber hinaus ist dieser Ort für Apple auch geschichtsträchtig – 1984 präsentierte Steve Jobs den ersten Macintosh.

Wäre das nicht genug, hat Apple vor dem Haupteingang auch noch ein grosses, weiss umhülltes Gebäude erbauen lassen. Dessen Funktion ist weitestgehend unbekannt. Erst dachte ich, es könnte sich um eine Bühne handeln – doch macht dies nur wenig Sinn, da im Gebäude selbst bereits eine bestens ausgestattete Bühne vorhanden ist. Vielmehr vermute ich darin ein Handson-Gebäude, wo die neu vorgestellten Produkte von den Besuchern begutachtet und getestet werden können.

Flint-Center mit mysteriösem Apple-Anbau (Quelle: 9to5mac)
Flint-Center mit Apple-Anbau (Quelle: 9to5mac)

iPhone

Dass ein neues iPhone präsentiert werden wird, steht ausser Frage. Das Design der 4.7‘‘ und 5.5‘‘ Geräte gingen schon mehrfach um die Welt und gelten als bestätigt. Die Bildschirme werden mit einer neuen Retina-Display-Generation ausgerüstet, die einerseits kontrastreicher, anderseits aber auch höher aufgelöst. Die Geräte bleiben dabei im 16:9 Format und erleichtern den Entwicklern damit die Anpassungen ihrer Apps. Die von 9to5mac angegebenen Auflösung von 828×1472 Pixel (359 ppi) für das 4.7‘‘ Display scheinen mir realistisch – demgegenüber könnte ich mir aber gut vorstellen, dass grösseren Gerät sogar ein FULL-HD Bildschirm eingebaut werden wird. Aufgrund dem immer gleich bleibenden Format wäre es theoretisch möglich, die komplette App in FULL-HD zu programmieren und dann via iOS-SDK auf die anderen Auflösungen herunter zu rechnen.
Damit das iPhone – allen voran die 5.5‘‘ Version – auch künftig mit einer Hand bedient werden kann, wird sich per Software-Einstellung ein Einhandbetrieb aktivieren lassen. Zudem verschiebt sich der Sleep-Button von oben auf die rechte Seite verschieben, damit das Gerät einfacher in den Standby-Modus schalten lässt.

Angetrieben werden beide Geräte mit einem neu entwickelten Dualcore A8-Chip mit über 2 GHz Rechenleistung. Zum Vergleich: Das iPhone 5s besitzt mit seiner A7-Version einen Dual-Core 1.3 GHz SoC, das iPad Air hat immerhin 1.4 GHz. Beibehalten wird Apple wohl den 1 GB RAM, obwohl dank der 64-Bit-Architektur nun mehr als 4 GB möglich wären.

Verbessert wird natürlich auch die Kamera. Deren gibt Apple eine so grosse Bedeutung, dass sie sogar ein Design-No-Go eingehen: Weil das Kameramodul dicker als das Handy selbst ist, entsteht auf der Rückseite des iPhones ein kleiner, abstehender „Pickel“. Die verbesserte Kamera fasst eine Auflösung von 12MP und unterstützt den Fotografen mit verbesserten Bildstabilisatoren und detailgetreueren Farben.

Das iPhone 6 wird – wenn überhaupt – ausschliesslich in der 5.5 Zoll-Variante mit Saphir-Glas versehen.

Eine der spannendsten Neuerungen des iPhone 6 wird die Unterstützung von NFC sein. Damit ist es möglich, auf schnelle und unkomplizierte Art Bezahlungen durchzuführen oder bei Erreichen eines Standortes bestimmte Einstellungen vorzunehmen. So wäre es theoretisch möglich, mit einem im Schlafzimmer deponierten NFC-Sender das iPhone in den Flugmodus zu setzen oder zumindest den Do not Distub-Modus zu aktivieren.

Eine Weiterentwicklung erhält auch der Fingerabdrucksensor. Dieser arbeitet nun noch zuverlässiger und senkt die Wahrscheinlichkeit, auf Fälschungen hereinzufallen.

Das alte iPhone 5s wird in seiner bisherigen Form nicht weiterverkauft, sondern als „Wolf im Schafspelz“ weiter als überarbeitetes iPhone 5c vertrieben.

iPhone und iWatch-Mockup (Quelle: 9to5mac)
iPhone- und iWatch-Mockup (Quelle: 9to5mac)

iWatch

Die iWatch wird nach langer Zeit endlich wieder die lang ersehnte Innovation bei Apple werden. Die Uhr mit ca. Briefmarkengrossen Bildschirm“ wird dank einem kleinen internen Speicher (wohl 4 oder 8 GB) Als Ergänzung zum iPhone auf den Markt gebracht. Auch die iWatch hat einen NFC-Chip, wird aber mit Bluetooth 4.0 an das iPhone gekoppelt. Es besitzt eine Kamera und verschiedene Sensoren – u. A. Pulsmesser – und unterstütz den Besitzer bei seinen täglichen Aufgaben. Dazu gehören:

  • Das Verfassen von Nachrichten und zwar nach demselben Prinzip, wie wir es bereits aus der iOS 8 Nachrichten-App kennen: Per Sprach- oder Videonachricht, optional durch Siri-Diktat
  • Navigation zu Fuss oder auch mit dem Auto – damit der Blick nicht mehr immer auf das Handy gerichtet werden muss
  • Beantworten von Anrufen, wie wir es bereits via iPad und Mac kennen – das funktioniert natürlich auch über die iWatch
  • Siri-Integration
  • Continuity-Funktion – Appentwickler können auf den iWatch-Bildschirm zugreifen, indem sie (nach demselben Prinzip wie Continuity) per Knopfdruck Informationen an die Uhr übermitteln können. Beispiele:
    • Fitness-Apps
    • Musik-Apps
    • Spiele
  • Das Continuity-Feature funktioniert natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge – Push-Benachrichtigungen werden auch auf die App übertragen und können da geöffnet werden. Bei Hervorholen des iPhones (oder eines anderen iOS-Devices) kann via Continuity direkt in die entsprechende App gewechselt werden.

Die Bedienung ähnelt jenem des alten iPod nanos: Durch Wischbewegungen kann durch die verschiedenen Menüs navigiert werden.

Das Aufladen geschieht kabellos – dafür hält die Uhr kaum länger als zwei Tage aus – und das, obwohl verschiedenste Stromsparmassnahmen vorgenommen werden. Unter Anderem soll die Uhr aufgrund von Bewegungen und Sensoren selbstständig in den Energiesparmodus wechseln.

Von der iWatch sind bisher nur Mockups vorhanden, auch Zertifizierungen sind bisher nicht vorgenommen worden. Deshalb gehe ich davon aus, dass Apple uns – wie damals bei der Präsentation des ersten iPhones – erst einen Prototyp vorstellen wird und das finale Gerät erst Anfang 2015 erhältlich sein wird.

Bezahlsystem

Eine grosse Neuerung von Apple wird die Revolution im mobilen Bezahlen sein: In Kombination mit der iWatch und dem Fingerabdrucksensor wird das iPhone zu einem der sichersten Instrumente zum bargeldlosen Zahlen. Bereits heute besitzt Apple einen Kundenstamm mit Millionen von Kreditkartendaten, die endlich genutzt werden sollen. So kann eine Bezahlung erst dann ausgelöst werden, wenn iPhone und iWatch sich in unmittelbarer Nähe befinden und der Fingerabdruck (plus Passwort, falls höherer Betrag) korrekt gelesen wird.

Die Bezahlung erfolgt direkt via Kreditkarte oder über die Apple ID. Damit wird es möglich, per NFC zu bezahlen, ohne dass man eine Kreditkarte besitzen muss. Es reicht, wenn man über eine iTunes-Karte sein Guthaben auflädt.

Allenfalls kombiniert werden kann diese Funktion mit iBeacon. Dank iBeacon kann sich der Kunde besser im Einkaufsladen orientieren und spezifische Informationen zu einem Produkt einholen, das er dann via NFC und / oder iBeacon bezahlen kann.

iHealth / HomeKit

Um iHealth wirklich nutzbar machen zu können, muss es mit Daten gefüttert werden. Einen Teil davon holt sich das Gerät aus dem M7 bzw. M8 Coprozessor des iPhones, einen anderen Teil von der iWatch.

Anders sieht es wiederum bei Homekit aus: Hier hat Apple zwar einige geeignete Drittanwendungen im App- und auch Apple Online Store, jedoch keine eigenen Produkte. Hier wird Apple mit eigenen NFC und iBeacon Lösungen in den noch jungen Markt eindringen und so den Beginn einer neuen Ära im Heimnetzwerkbereich einläuten.

iPad

Das iPad wird am kommenden Dienstag keine grössere Rolle spielen. Erst im Oktober werden dann die neuen Geräte genauer vorgestellt.

Das neue iPad Air 2 wird mit einem leicht modifizierten A8 Chip ausgestattet und erhält einen Fingerabdrucksensor. Auf einen NFC-Chip wird wohl erst einmal verzichtet.

Immerhin wird das iPad mit 2GB RAM ausgestattet. Damit wird es möglich, zwei Apps nebeneinander ausführen zu können.

Darüber hinaus erhält das iPad eine entspiegelnde Beschichtung, damit es auch draussen besser benutzt werden kann. Und: Es wird neben einer schwarzen und weissen Version auch eine goldene geben.

Macs

Auch von den Macs werden wir nichts Neues erfahren. Diese werden – zusammen mit den neuen iPads – im Oktober vorgestellt. Hierzu gehören die üblichen Prozessor-Updates  – neue Gerätekategorien wird es wohl nicht geben.

iLife / iWork

Aufgrund der Neugestaltung von OS X kann davon ausgegangen werden, dass auch die iLife und iWork-Applikationen ein Update erhalten werden. Dazu gehören Designanpassungen und Funktionserweiterungen. Vor allem bei letzterem gibt es noch viel zu optimieren, um im Funktionsumfang an die alte iWork-Version heranzukommen. Aber auch auf diese wird erst im Oktober-Event genauer eingegangen.

 

Update vom 9. September

Laut gemäss Cultofmac  soll das neue iPhone nicht nur ein splitterfreies Saphir-Glas erhalten, sondern auch wasserabweisend sein. Die Auflösung soll dabei bei 960×1704 Pixel liegen. Zudem soll das grössere iPhone 2GB RAM erhalten. Womöglich ein Indiz, dass auch dieses Gerät zwei Anwendungen nebeneinander geöffnet haben kann. Enttäuschend dafür der Akku: Dieser soll deutlich kleiner als gedacht sein.

OS X Yosemite (10.10) – Die Neuerungen!

Nicht nur iOS hat einige Updates verpasst bekommen, auch das Desktop-Betriebssystem erhält eine neue Version. Und diese hat es mit Yosemite in sich!

Die grösste Neuerung vorweg: Das neue Betriebssystem wurde grafisch runderneuert und ähnelt nun stark dem bekannten Stil aus iOS 7. Dies ermöglicht die Orientierung vor allem für Neuanwender, die vorher nur iOS-Geräte verwendet haben. Aber nicht nur am Design hat sich vieles verändert, auch sonst gibt es einige Neuerungen:

Neue Mitteilungszentrale

Nach dem Vorbild von iOS8 zeigt dieses nun mehr Informationen an und kann auch Widgets integrieren. Das ermöglicht beispielsweise einen raschen Zugriff auf den Taschenrechner, Wetterinformationen oder Kalendereinträge.

 

Mail

Das Mailprogramm kann nun viel grössere Anhänge (bis zu 5 GB)  verschicken, indem deren Inhalt vor dem Versenden auf iCloud hochgeladen werden. Dank verschiedenen neuen Bearbeitungs-Möglichkeiten können zudem gesendete Bilder oder PDFs mit individuellen Markierungen versehen werden, um den Empfänger der Nachricht auf eine bestimmte Stelle zu fokussieren.

 

Handoff

Dank Handoff wachsen OS X und iOS 8 näher aneinander und ergänzen sich noch besser: Telefonate können via Mac entgegengenommen werden und auf dem Mac begonnene Dokumente können auf dem iPhone oder iPad ohne weiteres fortgeführt werden. Um Handoff nutzen zu können, ist jedoch ein Mac notwendig, der Bluetooth 4.0 eingebaut hat.

iOS 8 – die Neuerungen!

Am 9. September wird Apple bei seiner Präsentation nicht nur das neue iPhone präsentieren, sondern aller Voraussicht auch das neue Betriebssystem iOS 8 öffentlich zugänglich machen. Grund genug, hier die neuen Funktionen genauer aufzuzeigen:

Fotos-App

Ersetzt die bisher vorhandene iPhoto App. Bilder können nachträglich besser bearbeitet werden. Zudem wird auch die Suche nach Fotos deutlich vereinfacht.

 

Nachrichten-App

Endlich ist es möglich, über die Nachrichten-App Gruppenchats zu führen, wie es bereits aus WhatsApp schon lange üblich ist. Auch das Versenden von schnellen Fotos und Tonaufnahmen wird stark vereinfacht.

 

neue Familien-Funktionen

Mit iOS8 sollen auch die Familien nicht zu kurz kommen. Neu können Familienmitglieder miteinander verknüpft werden und einfacher Fotos, Kalendereinträge, Erworbene Songs oder Apps oder auch den Standort (inkl. Find my iPhone) untereinander austauschen. Das geht so weit, dass der Sohnemann über Papas Kreditkarte eine App herunterladen kann – falls dieser es ihm nach Apples Nachfrage – gewährt.

 

iCloud Drive

iCloud Drive gilt als direktes Gegenstück zu Dropbox und ersetzt die bestehende iCloud-Lösung, bei welcher nur nach dem Öffnen der jeweiligen App auch auf die iCloud-Daten zugegriffen werden konnte.
Das Ganze funktioniert nicht nur auf iOS und OS X, sondern auch auf PC.

 

Health

Auf Wunsch sammelt das iPhone all deine Gesundheits- und Fitnessdaten und speichert sie lokal in der Health-App. Über verschiedene Schnittstelle können auf diese Daten auch Dritte zugreifen – falls man das möchte. Das beste daran ist jedoch die Medical-ID: Darin können verschiedene Informationen wie Krankheiten, Allergien oder Blutgruppe erfasst und auch bei gesperrtem Bildschirm jederzeit aufgerufen werden.

 

Handoff

Die Handoff-Funktion lässt die verschiedenen Apple-Geräte wie Mac, iPhone und iPad miteinander verschmelzen. Damit wird es möglich, eine auf dem iPhone begonnene Mail auf dem Mac weiterzuschreiben oder eine auf dem iPad begonnene Internetseite auf dem iPhone unterwegs weiterzulesen. Apple geht sogar noch einen Schritt weiter: Mit Handoff ist es auch möglich, Telefonanrufe über das iPad oder den Mac zu tätigen oder SMS-Kurzanchrichten über diese zu schreiben.

 

Widgets

Mit iOS 8 können Widgets nun in der Benachrichtigungszentrale ausgeführt werden. Das hat zur Folge, dass für einfache Abläufe nicht mehr eine App geöffnet werden muss, sondern ein Streichen vom oberen Bildschirmrand nach unten bereits genügt.

 

Die wirklich grossen Neuerungen…

….werden aber erst im Laufe des Jahres noch kommen. Apple hat den App-Entwickelrn mit iOS 8 extrem viele neuen Türen geöffnet. Dies gilt vor allem für den Medizin- und und Haushaltsbereich, wo Apple extra dafür entwickelte Bausteine zur Verfügung stellt. Künftig könnten folgende Szenarien zur Realität werden:

„Siri, schalte zu Hause das Licht aus“
„Siri, öffne das Garagentor“
„Siri, wie viel Milch habe ich noch im Kühlschrank“

Projekt Neukauf TV

Will man auf Nummer sicher gehen, gibt es verschiedene Aspekte, die beim Kauf eines neuen TVs berücksichtigt werden müssen. Dies beginnt mit der Frage, wo der TV hingestellt werden soll und wie gross der Sitzabstand dazu beträgt. Je nach Umstand lohnt es sich, zu unterschiedlichen Grössen und Klassen zu greifen.

der Raum

Soll sich der TV im Büro, Schlafzimmer oder sonst einem „Nebenraum“ befinden, spielt visuelle Verarbeitung eine weniger grosse Rolle, als wenn sich der TV beispielsweise im Wohnzimmer befindet. Je nach individueller Vorzügen kann es aber natürlich auch im Schlafzimmer ein extravagantes Gerät sein oder umgekehrt eine „Plastikkiste“ im Wohnzimmer.

die Grösse

Ja, es kommt halt eben doch auf die Grösse an. Vor allem beim TV! Wo früher noch ein kleiner Röhrenbildfernseher die Stube schmückte, steht heuter ein grosser, schwarzer Koloss. Meine Empfehlung:

ab 2.5m Sitzabstand: 40 Zoll (100cm)
ab 3.0m Sitzabstand: 47-50 Zoll (120-127cm)
ab 3.5m Sitzabstand: 55 Zoll (140cm)
ab 4.2m Sitzabstand: 65 Zoll (165cm)

Der Abstand gilt für digitales Fernsehen, idealerweise in HD-Auflösung. Und auch hier ist zu beachten: Der TV muss sich mit dem Wohnzimmer verschmelzen können, damit der Fernseher nicht als unheimliches schwarzes Loch den ganzen Raum verunstaltet. Auch deshalb empfehle ich für das Wohnzimmer eine eher edlere, kostspieligere Variante, die sich dafür aber auch besser im zu Hause integrieren kann.

die Marke

Grundsätzlich gilt bei Fernsehern dasselbe wie bei Autos: nicht auf die Marke kommt es an, sondern auf die persönliche Vorlieben in Sachen Design und das Preis- / Leistungsverhältnis. Die meisten bekannten TV-Hersteller bieten in etwa ein ähnlich gutes Bild und ein Unterschied wird für Laien nur dann ersichtlich, wenn die Geräte direkt nebeneinander hergestellt werden. Dasselbe gilt auch für den Funktionsumfang.
Umso wichtiger ist es deshalb, das Gerät vor dem Kauf in einem Fachhändler zu begutachten. In Sachen Bildqualität ist aber auch hier Vorsicht geboten. Einerseits sind die Lichtverhältnisse ganz anders als zu Hause. Anderseits sind die meisten TVs nicht optimal eingestellt und zeigen sich nicht von ihrer besten Seite.

Mein Gerät

Aufgrund meiner Heimeinrichtung und den bereits vorhandenen HUE-Lampen (diese lassen sich farblich anpassen und können mit dem TV-Bild interagieren) habe ich mich für einen 55-Zöller von Philips entschieden. Da der TV für das Wohnzimmer gedacht ist und der Preis bei mir nur an zweiter Stelle stand, habe ich mich für eines der oberklassigen Modelle entschieden. Zur Wahl standen dabei:

Philips 55PUS8809
Philips 55PUS8809C
Philips 55PUS9109

Software und Funktionsumfang sind bei allen Geräten identisch. Sie unterscheiden sich einerseits durch ihre Form (der 8809c ist ein Curved-TV) und dem Ambilight: während die 8800er Serie „nur“ dreiseitiges Ambilight aufweisen, hat die 9100er Serie vierseitiges Ambilight und einen leicht besseren Bildschirm.

Aufgrund vom besseren Ambilight und der ansprechenderen Gestaltung habe ich mich letzten Endes für den Philips 55PUS9109 entschieden. Wie sich dieser gibt und was mein persönliches Fazit dazu ist, gibt es hier ab Mitte September zu lesen. Dann nämlich erscheinen endlich die neuen 2014er-Philips-Geräte.

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Schön, dass du hier bist 🙂 In diesem Blog findest du verschiedene Beiträge zu Themen im Bereich Multimedia und Digital. Dazu gehören u.a. Tests von neuen Gadgets, Erfahrungsberichte, Tipps und auch ein bisschen Gerüchteküche.

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Themengebiet Apple. Hin und wieder wird es aber auch interessante Berichte über andere Hersteller geben – schliesslich ist die Erde rund und nicht apfelförmig.

Viel Spass beim Lesen!