Philips HUE

Zwar gibt es Philips HUE schon seit geraumer Zeit, trotzdem möchte ich die Gelegenheit nicht auslassen, ein persönliches Jahres-Fazit über die innovative Lichtsteuerung zu verfassen.

Zugegebenermassen scheint Philips HUE auf den ersten Blick eine teuer Technik-Spielerei, die ausser dem Darstellen verschiedener Farben keine allzu grossen Vorteile aufweisen. In der Praxis hat sich aber sehr schnell herausgestellt, dass es viel mehr ist als das.

Derzeit sind bei mir zu Hause 4 HUE-Birnen (E27) und eine Living Color-Lampe an der HUE-Bridge angehägt.

Via App können die verschiedenen Leuchten angesprochen und verschiedene Standard-Szenarien ausgewählt werden. Dazu gehören unter Anderem Spezial Modi wie „Konzentration“, „Erholung“ oder „Lesen“. Je nachdem werden unterschiedliche Stärken und Farbtöne von den Birnen wiedergeben. Leider funktionieren diese Standard-Modi nur mit den Birnen, nicht aber mit der Living-Colors-Lampe.

Natürlich können beliebige weitere, selbst kreierte Farb- und Helligkeitskombinationen erstellt werden. Diese wiederum können manuell via App, aber auch als Timer oder GPS-abhängig aktiviert bzw. deaktiviert werden. So ist es beispielsweise möglich, die Birnen automatisch ein- oder auszuschalten, wenn man nach Hause kommt oder die Wohnung verlässt. Auch ist es möglich, sich mit dem Licht wecken zu lassen, indem das Licht wahlweise sofort oder sukzessive eingeschaltet wird.

Aufgrund der offenen Community und der Integration von IFTTT können sogar Benachrichtigungen für Facebook-Statusmeldungen, Nachrichten oder Mails hinterlegt werden. Sogar wetterabhängige Lichteinstellungen sind damit theoretisch möglich. Zu guter letzt gibt es im App Store verschiedenste Apps von Drittherstellern, die in Sachen Kreativität ebenfalls keine Grenzen haben: Die App Ambify beispielsweise nutzt den FX der abgespielten Musik, um die HUE-Birnen nach dem Rhythmus der Musik blinken zu lassen (siehe Video unten).

Wer das Handy oder Tablet gerade nicht bei sich trägt, kann die Lichter natürlich auch weiterhin via Lichtschalter an- und ausschalten. Bei erneutem Ausschalten erstrahlen die Lichter anschliessend im ganz normalen „Glühbirnen-weiss“. Die smarte Alternative hierzu ist die Hue Tab Fernbedienung (Video unten). Sie versteht sich als portabler Lichtschalter und ermöglicht die Konfiguration von drei verschiedenen Szenen.

Trotz dem bereits grossen Funktionsumfang ist ein Ende der Innovationen noch längst nicht in Sicht. Dank Apples neuem HomeKit wird das Licht bald via Sprachsteuerung verwendet werden können, was Befehle wie „Ich gehe jetzt schlafen“ oder „Dimme das Licht“ ermöglichen.

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