Audi Sound Plus System für Audi A3

Schon seit geraumer Zeit stellt Audi mit dem Audi Sound Plus System ein offizilles Nachrüst-Kit für alle älteren Audi A3 und TT-Modelle zur Verfügung, die das Bose-Soundsystem von Haus aus nicht eingebaut haben. Während im Netz bereits verschiedenste Berichte über das TT-Modell verfasst wurden und die Meinungen dazu sehr positiv waren, habe ich mich dazu entschieden, die Soundanalage für meinen Audi S3 Sportback ebenfalls nachzurüsten. Dieser ist mit der Audi Concert-Anlage ausgestattet und bot bis Anhin 140 Watt Leistung.

Der Umbau erfolgte über den lokalen Garagisten, Material und Einbau beliefen sich auf ca. CHF 2‘000.- Nicht gerade billig, wenn man bedenkt, dass es sich laut Audi um eine einfache Plug & Play-Lösung handelt.

Im Kofferraum wurde auf der rechten Seite ein zusätzlicher 8-Kanal Class D-hybrid Audio-Verstärker mit DSP verbaut. Dieser versorgt alle Lautsprecher aktiv – auch jene, die bereits vor dem Einbau verbaut waren. Auf der rechten Kofferraumseite wurde der bestehende Subwoofer durch ein neues 120 Watt-Modell ersetzt. Beide Geräte sind nicht im Kofferraum sichtbar verstaut und benötigen keinen zusätzlichen Platz.

Im vorderen Fahrzeugbereich wurden die Hochtöner (neu 60 Watt) und Tiefmitteltöner (neu ebenfalls 60 Watt) durch die originalen Lautsprecher ersetzt.

Zusätzlich zu den neuen Boxen wurden die Türen mit zusätzlichem Dammmaterial versehen, welche Klappergeräusche auch bei höherer Lautstärke unterbinden. Um die Audi Sound Plus-Anlage auch äusserlich sichtbar zu machen, wurden die vorderen Tiefmitteltöner mit einem zusätzlichen Emblem versehen.

Bemerkenswert: Das Audi Sound plus wurde speziell für den Audi A3 abgestimmt, um das Klangerlebnis noch weiter optimieren zu können. Dies wiederspiegelt sich letzten Endes auch in der Praxis. Sobald der Schalter im Handschuhfach betätigt wird, erklingt die Musik nach einer kurzen Gedenkpause in einem viel satteren, reineren und auch reichhaltigeren Klang. Dies ist auch gleich der grösste Unterschied zwischen dem Audi Sound Plus des Audi A3 und jenes vom TT: Der zusätzliche Subwoofer im Kofferraum wertet das Klangerlebnis deutlich auf. Dies kommt vor allem meinem persönlichen Geschmack entgegen, mir persönlich gefällt ein kräftig wummernder Bass besser als perfekt wiedergegebene Tenore. Der klangliche Unterschied ist selbst per Videoaufnahme (sofern der Klang auf anständigen Boxen wiedergeben wird) gut hörbar, auch wenn dieser natürlich nicht ganz dem tatsächlich abgespielten entspricht. Persönlich empfinde ich den Unterschied live als deutlich höher als das, was über das Video wiederspiegelt werden kann. Dazu ist zu erwähnen, dass die Soundeinstellung bewusst eher basslastig ausgelegt ist. Natürlich lassen sich die Soundeinstellungen weiterhin über den Bordcomputer problemlos nach den persönlichen Vorlieben einstellen.

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Fazit

Ohne Zweifel: Die Audi Sound Plus Anlage als Erweiterungszubehör zum Audi A3 bietet einen deutlich aufgewertetes Sounderlebnis. Der Unterschied ist auch dank des Aktivierungs- und Deaktivierungsknopfes im Handschuhfach für Jedermann klar hörbar. Mehr Tiefe, mehr Dynamik, kein Klappern – das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, aber nur dann, wenn man grossen Wert auf eine anständige Musikanlage im Auto legt. Wer jedoch erwartet, mit diesem Erweiterungs-Kit die ultimative Soundanlage verbaut zu haben, wird wohl enttäuscht werden. Persönlich bereue ich den Einbau keine Sekunde und würde es jederzeit wieder machen.

Geeignete Modelle für Audi Sound plus:

  • Audi A3 2006-2008
  • Audi A3 2009-2012
  • Audi A3 Cabriolet 2008 -2014
  • Audi A3 Sportback 2005-2008
  • Audi A3 Sportback 2009-20013
  • Audi RS3 Sportback 2011-2013
  • Audi S3 2007-2008
  • Audi S3 2009-2013
  • Audi S3 Sportback 2003-2013

Voraussetzung: BOSE-Anlagen können nicht erweitert werden.

Philips 55PUS9109

Nach bald einem halben Jahr Wartezeit ist es endlich soweit: Mein neuer TV ist eingetroffen!

Erst einmal wirkt der TV sehr hochwertig verarbeitet. Die Füsse sind auf der Unterseite gepolstert, so dass er problemlos hin und her geschoben werden kann. Das Anschliessen und Einrichten ging einfach und problemlos. Sogar mein uraltes Sony Home-Cinema hat er ohne Probleme sofort als solches erkannt und erfolgreich gekoppelt. Ausser mit dem Anschliessen des zusätzlichen Subwoofers hatte ich ein wenig Mühe, weil ich erst nicht begriff, dass man die leuchtende LED erst noch drücken muss.

Das Bild ist aus meiner Sicht grossartig, ein Clouding ist unter normalen Bedingungen überhaupt nicht erkennbar. Nur wenn alles stockdunkel ist (dafür muss auch Ambilight deaktiviert sein), kann man bei einem schwarzen Bild erkennen, dass es an den Rändern ein klein wenig heller ist. Jedoch niemals in einem Ausmass, dass das störend wäre oder während des normalen TV-Betriebs überhaupt ins Gewicht fällt. Habe zurzeit noch die Standard-Bildeinstellungen, empfinde das Bild aber als kontrastreich mit ausgewogenen Farben. Hier gibt es meines Erachtens nichts zu bemängeln! Auch das Hochrechnen in 4K macht er meiner Meinung gut, das Bild wirkt schärfer als vergleichbare TVs in dieser Grösse. HD und FULL-HD können auch aus kurzer Distanz problemlos betrachtet werden, bei SD kommt dann die Technik aber spürbar an ihre Grenzen. Allgemein wirkt der Unterschied zwischen SD- und HD-Material noch grösser als noch bei meinem alten TV.

Auch das Ambilight ist toll und ich sehe zumindest aufgrund der Fotos des 9800er kaum bis keine Unterschiede. Es ist (auf Wunsch) sehr dynamisch und versetzt das Gerät auch mit Standfuss fast wie in eine Wolke. Auch die Kopplung mit HUE ist gut, aber ein paar zehntel Sekunden Rückstand sind schon da. Ich habe die HUE-Birnen bewusst mit verhältnismässig wenig Licht konfiguriert, damit dies weniger zum Tragen kommt und das Gesamterlebnis mit Ambilight dezent unterstrichen wird.

Das Betriebssystem lässt sich für einen TV „normal“ flüssig bewegen und einstellen, die auf der Rückseite der FB angebrachte QWERTY-Tastatur ist eine grosse Hilfe. Da ich Swisscom TV nutze (separater HD-Digitalreceiver), kann ich nichts über den integrierten TV-Guide sagen. Das System lässt sich zwar soweit in seinen von mir getesteten Funktionen bedienen, so ganz ausgereift wirkt es aber trotzdem noch nicht. Als verwöhnter Apple-Kunde muss man da schon deutliche Abstriche machen: Ruckelnde und unschöne Übergänge, keine durchgehende 4K-Auflösung bei Bedienelementen (z.B. Tastatur) etc. lassen den TV zwar bedienen, so richtig ausgewogen fühlt es sich noch nicht an. Trotzdem: Es wäre nicht so, dass er nicht bedienbar wäre.

Erfreulicherweise hat sich die YouTube-App auf meinem iPhone automatisch mit jener auf dem TV verlinkt, so kann ich nun jederzeit Videos ohne Aufwand auf den TV streamen. Dafür ist dieses (im Gegensatz zum direkten Abspielen in der TV-App) nicht in HD, obwohl es als solches gekennzeichnet wird.

Leider konnte ich aufgrund des PSN-Downs (mal wieder…) keinen Destiny-Test machen, habe dafür aber kurz FIFA und Resogun angespielt. Beim FIFA konnte ich keinen Soap-Effekt erkennen und bei Resogun, einem Reaktionsspiel, fiel mir soweit auch keine spürbaren Verzögerungen auf. Werde dies aber erst abschliessend sagen können, wenn ich mal wieder Destiny spiele.

Fazit: Meine Freundin und ich sind begeistert und würden den TV um keinen Preis mehr hergeben wollen!

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Nachtrag vom 9. Februar 2015

Inzwischen sind bereits einige Monate vergangen, seit ich mir den Philips 55PUS9109 zugelegt habe. Zeit für eine Zwischenbilanz!

Auch heute noch staune ich immer wieder über die überragende Bildqualität, die der Fernseher tagtäglich wiedergibt. Bis heute habe ich im Freundeskreis noch keinen TV gefunden, der ein so tolles Bild liefert wie dieser (Nein, den 9800er habe ich bisher noch nie gesehen (-; ). Auch das Ambilight arbeitet zuverlässig, es läuft bei uns immer im Gaming-Modus. Das sorgt für noch mehr Dynamik und sieht zusammen mit HUE einfach klasse aus. Apropos HUE: Die Latenz macht sich nur dann bemerkbar, wenn man sich auch wirklich darauf achtet. Da man beim alltäglichen Fernsehgebrauch aber auf den Bildschirm und nicht auf die Lichter links und rechts achtet, bieten sie meiner Meinung nach einen echten Mehrwert. mit dem YouTube-Video kann sich darüber aber jeder selbst ein Bild machen. Besonders eindrücklich ist dies beim Zocken (z.B. in Destiny bzw. den verschieden farbigen Planeten) oder bei Sonnenuntergangs-Szenen in Filmen. Ebenfalls lustig ist Ambilight, wenn man beim Zocken eines Ego-Shooters angeschossen wird: Sofort ändert sich die Farbe des ganzen Wohnzimmers blutrot… 🙂

So vielen positiven Berichten zu trotz, die Software ist und bleibt eine einzige Katastrophe. Ich habe das Glück, dass das TV-Signal von einer externen Settop-Box (Swisscom TV 2.0) kommt und die Audio-Wiedergabe über ein (älteres) Sony-Home Cinema läuft. Trotzdem musste dem Gerät schon mindestens drei Mal den Stecker gezogen werden, weil das Homecinema nicht mehr erkannt wurde oder der TV auch nach dem Ausschalten mit HUE verbunden blieb. Laut gut informierten Quellen (toengel.net) soll noch im Frühjahr ein umfangreiches Update kommen – ob dies die gewünschte Ergebnisse bringt, wag ich aber zu zweifeln.

Fazit 2: Als „Monitor“ besticht der Philips 55PUS9109 mit seiner überragenden Bildqualität und dem klasse Ambilight. Die Software jedoch ist wirklich schwach und es braucht mehr als nur ein paar Bugfix-Updates, um diese teils tiefgreifende Fehler zu beheben. Für mich deshalb erstaunlich, weil die TVs sonst schon Monate verspätet ausgeliefert wurden und dennoch so anfällig sind.

Philips HUE

Zwar gibt es Philips HUE schon seit geraumer Zeit, trotzdem möchte ich die Gelegenheit nicht auslassen, ein persönliches Jahres-Fazit über die innovative Lichtsteuerung zu verfassen.

Zugegebenermassen scheint Philips HUE auf den ersten Blick eine teuer Technik-Spielerei, die ausser dem Darstellen verschiedener Farben keine allzu grossen Vorteile aufweisen. In der Praxis hat sich aber sehr schnell herausgestellt, dass es viel mehr ist als das.

Derzeit sind bei mir zu Hause 4 HUE-Birnen (E27) und eine Living Color-Lampe an der HUE-Bridge angehägt.

Via App können die verschiedenen Leuchten angesprochen und verschiedene Standard-Szenarien ausgewählt werden. Dazu gehören unter Anderem Spezial Modi wie „Konzentration“, „Erholung“ oder „Lesen“. Je nachdem werden unterschiedliche Stärken und Farbtöne von den Birnen wiedergeben. Leider funktionieren diese Standard-Modi nur mit den Birnen, nicht aber mit der Living-Colors-Lampe.

Natürlich können beliebige weitere, selbst kreierte Farb- und Helligkeitskombinationen erstellt werden. Diese wiederum können manuell via App, aber auch als Timer oder GPS-abhängig aktiviert bzw. deaktiviert werden. So ist es beispielsweise möglich, die Birnen automatisch ein- oder auszuschalten, wenn man nach Hause kommt oder die Wohnung verlässt. Auch ist es möglich, sich mit dem Licht wecken zu lassen, indem das Licht wahlweise sofort oder sukzessive eingeschaltet wird.

Aufgrund der offenen Community und der Integration von IFTTT können sogar Benachrichtigungen für Facebook-Statusmeldungen, Nachrichten oder Mails hinterlegt werden. Sogar wetterabhängige Lichteinstellungen sind damit theoretisch möglich. Zu guter letzt gibt es im App Store verschiedenste Apps von Drittherstellern, die in Sachen Kreativität ebenfalls keine Grenzen haben: Die App Ambify beispielsweise nutzt den FX der abgespielten Musik, um die HUE-Birnen nach dem Rhythmus der Musik blinken zu lassen (siehe Video unten).

Wer das Handy oder Tablet gerade nicht bei sich trägt, kann die Lichter natürlich auch weiterhin via Lichtschalter an- und ausschalten. Bei erneutem Ausschalten erstrahlen die Lichter anschliessend im ganz normalen „Glühbirnen-weiss“. Die smarte Alternative hierzu ist die Hue Tab Fernbedienung (Video unten). Sie versteht sich als portabler Lichtschalter und ermöglicht die Konfiguration von drei verschiedenen Szenen.

Trotz dem bereits grossen Funktionsumfang ist ein Ende der Innovationen noch längst nicht in Sicht. Dank Apples neuem HomeKit wird das Licht bald via Sprachsteuerung verwendet werden können, was Befehle wie „Ich gehe jetzt schlafen“ oder „Dimme das Licht“ ermöglichen.

It‘s been way too long

Am 16. Oktober lädt Apple erneut eine auserwählte Medienschar ein und präsentiert unter dem Motto It’s been way too long neue Produkte. Welche genau und was ich persönlich darunter verstehe, lest ihr nun hier:

Das Motto sagt bereits alles aus: Es werden Neuerungen kommen, die eigentlich schon längst hätten kommen sollen. Dass es sich hier weder um neue iPads noch OS X Yosemite handelt, scheint dabei klar. Der Fokus wird also wohl auf anderen Geräten liegen, die längst hätten aktualisiert werden sollen:

  • Apple Cinema Display, 1120 Tage ohne Aktualisierung (Schnitt: 360)
  • Apple TV, 945 Tage ohne Aktualisierung (Schnitt: 377)
  • Mac Mini, 715 Tage ohne Aktualisierung (Schnitt: 373)
  • MacBook pro ohne Retina, 849 Tage ohne Aktualisierung (Schnitt: 261)

Quellen: macrumors.com, Stand 9. Oktober 2014

Es scheint sehr unwahrscheinlich, dass Apple das Motto ihrer Keynote einem Cinema Display oder Mac widmet – letzterem deshalb, weil weder der Mac Mini noch das MacBook Pro ohne Retina Display zu den „wichtigen“ Gerätschaften gehören. Natürlich könnte mit dem Motto auch ein grosses Upgrade bestehender Modelle verstanden werden, beispielsweise das Upgrade von iMacs auf Retina Displays. Doch bin ich überzeugt, dass es ein neues Apple TV sein wird, welches Apple an seiner Keynote präsentierten wird. Das ist auch dringend nötig, da Apple mit seiner kleinen schwarzen Box die HomeKit-Integration gewährleisten will.

Weitere Neuerungen zum Apple TV wird wohl auch der neue HEVC-Standard sein, damit Videos – wie es das iPhone 6 bereits beherrscht – mit H.265-Codierung abgespielt werden können. Das neue Apple TV soll auch deutlich leistungsstärker sein als seine Vorgänger. Dazu werden auch neue Dienste vorgestellt, die dank Kooperationen mit einigen wenigen amerikanischen TV-Sendern umgesetzt wurden. Zudem wird der iTunes Store mit 4K-Content ausgestattet.

Passend zum 4K-Content werden auch die neuen iMacs und das Apple Cinema Display mit einem 4K-Monitor ausgestattet. Allgemein wird die komplette Mac-Linie aktualisiert und mit den neusten Hardwarespezifikationen ausgestattet.

Auch das iPad wird eine Neuerung erhalten. Die iPads werden – wie das iPhone 6+ – mit einem neuen Retina HD Display ausgestattet, wobei beim iPad Air auch mit einer höheren Auflösung gerechnet werden kann. Zwar entfällt künftig der Stummschalter, dafür werden die Geräte mit einem Touch-ID-Sensor ausgestattet. NFC wird nicht an Bord sein.

Des Weiteren wird Apple auch OSX Yosemite noch einmal anschneiden und den definitiven Release des Betriebssystems bekannt geben.

Ein weiteres Software-Highlight ist die Veröffentlichung von iOS 8.1. Dieses wird nicht nur viele Fehler aus iOS 8.0 beheben und das mobile Betriebssystem weniger fehleranfällig machen – auch Apple Pay wird damit in der USA freigeschaltet. Zudem werden bereits erste weitere Vertragspartner ausserhalb der USA bekanntgegeben, damit Apple Pay im Frühjahr 2015 auch in Europa Fuss fassen kann.

Projekt Neukauf TV

Will man auf Nummer sicher gehen, gibt es verschiedene Aspekte, die beim Kauf eines neuen TVs berücksichtigt werden müssen. Dies beginnt mit der Frage, wo der TV hingestellt werden soll und wie gross der Sitzabstand dazu beträgt. Je nach Umstand lohnt es sich, zu unterschiedlichen Grössen und Klassen zu greifen.

der Raum

Soll sich der TV im Büro, Schlafzimmer oder sonst einem „Nebenraum“ befinden, spielt visuelle Verarbeitung eine weniger grosse Rolle, als wenn sich der TV beispielsweise im Wohnzimmer befindet. Je nach individueller Vorzügen kann es aber natürlich auch im Schlafzimmer ein extravagantes Gerät sein oder umgekehrt eine „Plastikkiste“ im Wohnzimmer.

die Grösse

Ja, es kommt halt eben doch auf die Grösse an. Vor allem beim TV! Wo früher noch ein kleiner Röhrenbildfernseher die Stube schmückte, steht heuter ein grosser, schwarzer Koloss. Meine Empfehlung:

ab 2.5m Sitzabstand: 40 Zoll (100cm)
ab 3.0m Sitzabstand: 47-50 Zoll (120-127cm)
ab 3.5m Sitzabstand: 55 Zoll (140cm)
ab 4.2m Sitzabstand: 65 Zoll (165cm)

Der Abstand gilt für digitales Fernsehen, idealerweise in HD-Auflösung. Und auch hier ist zu beachten: Der TV muss sich mit dem Wohnzimmer verschmelzen können, damit der Fernseher nicht als unheimliches schwarzes Loch den ganzen Raum verunstaltet. Auch deshalb empfehle ich für das Wohnzimmer eine eher edlere, kostspieligere Variante, die sich dafür aber auch besser im zu Hause integrieren kann.

die Marke

Grundsätzlich gilt bei Fernsehern dasselbe wie bei Autos: nicht auf die Marke kommt es an, sondern auf die persönliche Vorlieben in Sachen Design und das Preis- / Leistungsverhältnis. Die meisten bekannten TV-Hersteller bieten in etwa ein ähnlich gutes Bild und ein Unterschied wird für Laien nur dann ersichtlich, wenn die Geräte direkt nebeneinander hergestellt werden. Dasselbe gilt auch für den Funktionsumfang.
Umso wichtiger ist es deshalb, das Gerät vor dem Kauf in einem Fachhändler zu begutachten. In Sachen Bildqualität ist aber auch hier Vorsicht geboten. Einerseits sind die Lichtverhältnisse ganz anders als zu Hause. Anderseits sind die meisten TVs nicht optimal eingestellt und zeigen sich nicht von ihrer besten Seite.

Mein Gerät

Aufgrund meiner Heimeinrichtung und den bereits vorhandenen HUE-Lampen (diese lassen sich farblich anpassen und können mit dem TV-Bild interagieren) habe ich mich für einen 55-Zöller von Philips entschieden. Da der TV für das Wohnzimmer gedacht ist und der Preis bei mir nur an zweiter Stelle stand, habe ich mich für eines der oberklassigen Modelle entschieden. Zur Wahl standen dabei:

Philips 55PUS8809
Philips 55PUS8809C
Philips 55PUS9109

Software und Funktionsumfang sind bei allen Geräten identisch. Sie unterscheiden sich einerseits durch ihre Form (der 8809c ist ein Curved-TV) und dem Ambilight: während die 8800er Serie „nur“ dreiseitiges Ambilight aufweisen, hat die 9100er Serie vierseitiges Ambilight und einen leicht besseren Bildschirm.

Aufgrund vom besseren Ambilight und der ansprechenderen Gestaltung habe ich mich letzten Endes für den Philips 55PUS9109 entschieden. Wie sich dieser gibt und was mein persönliches Fazit dazu ist, gibt es hier ab Mitte September zu lesen. Dann nämlich erscheinen endlich die neuen 2014er-Philips-Geräte.

Herzlich willkommen in meinem Blog!

Schön, dass du hier bist 🙂 In diesem Blog findest du verschiedene Beiträge zu Themen im Bereich Multimedia und Digital. Dazu gehören u.a. Tests von neuen Gadgets, Erfahrungsberichte, Tipps und auch ein bisschen Gerüchteküche.

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Themengebiet Apple. Hin und wieder wird es aber auch interessante Berichte über andere Hersteller geben – schliesslich ist die Erde rund und nicht apfelförmig.

Viel Spass beim Lesen!