Apple ebnet Weg für revolutionierende Karten-App

Gewiss gehört Apples Kartendienst nicht  zu den besten der Kategorie – auch wenn sich die Daten seit dem Release mit iOS 6 vor etwas über zwei Jahren deutlich verbessert haben. Selbst das damals präsentierte Alleinstellungsmerkmal Flyover (Städte werden in 3D-Ansicht dargestellt) wurde zumindest quantitativ von Google bereits überholt. In Sachen Qualität kommt es aber nach wie vor nicht an Apples Lösung heran.

Um diesen (qualitativen) Vorsprung ausbauen zu können, hat sich Apple für diese Flyover-Funktion etwas ganz besonderes einfallen lassen: Neu werden interaktive Elemente hinzugefügt, um den Städten einen lebendigen Touch einzuhauchen. Als erstes Beispiel hierfür hat sich Apple London vorgenommen. Hier wird nicht nur die Uhrzeit auf dem Big Ben korrekt dargestellt. Auf der gegenüberliegenden Flussseite dreht sich Londons weitere Sehenwürdigkeit, das London Eye.

Was nun erst einmal um eine nette Spielerei zu sein scheint, könnte in Tat und Wahrheit ein ungeahntes Ausmass an neuen Möglichkeiten mit sich bringen.

Beginnen wir mit weiteren Spielereien, die Apple im Laufe der Zeit einbauen könnte: Naturspektakel wie Wellen auf dem Meer, Vulkanausbrüche,  aktuelle Flüge Freizeitparks, Tiere, die über die Prärie ziehen und vieles mehr würde dafür sorgen, dass sich Apple gegenüber seinen Mitbewerbern abheben könnte und echtes Leben in seine Karten einhaucht.

Es gibt aber auch durchaus Möglichkeiten, die über eine Spielerei hinaus gehen: Darstellung des aktuellen ÖVs inklusive Standortwiedergabe einzelner Fahrzeuge, um Verspätungen visuell darzustellen – Staus auf Strassen, Tsunamiwarnungen oder Live-Wetter – alles theoretisch umsetzbar.

Schwierig vorherzusehen, ob solche Ideen tatsächlich je von Apple umgesetzt werden. Eins ist jedoch klar: Das London Eye und der Big Ben werden ganz bestimmt nicht die letzten animierten Gegenstände in Apple Maps sein!

OS X Yosemite (10.10) – Die Neuerungen!

Nicht nur iOS hat einige Updates verpasst bekommen, auch das Desktop-Betriebssystem erhält eine neue Version. Und diese hat es mit Yosemite in sich!

Die grösste Neuerung vorweg: Das neue Betriebssystem wurde grafisch runderneuert und ähnelt nun stark dem bekannten Stil aus iOS 7. Dies ermöglicht die Orientierung vor allem für Neuanwender, die vorher nur iOS-Geräte verwendet haben. Aber nicht nur am Design hat sich vieles verändert, auch sonst gibt es einige Neuerungen:

Neue Mitteilungszentrale

Nach dem Vorbild von iOS8 zeigt dieses nun mehr Informationen an und kann auch Widgets integrieren. Das ermöglicht beispielsweise einen raschen Zugriff auf den Taschenrechner, Wetterinformationen oder Kalendereinträge.

 

Mail

Das Mailprogramm kann nun viel grössere Anhänge (bis zu 5 GB)  verschicken, indem deren Inhalt vor dem Versenden auf iCloud hochgeladen werden. Dank verschiedenen neuen Bearbeitungs-Möglichkeiten können zudem gesendete Bilder oder PDFs mit individuellen Markierungen versehen werden, um den Empfänger der Nachricht auf eine bestimmte Stelle zu fokussieren.

 

Handoff

Dank Handoff wachsen OS X und iOS 8 näher aneinander und ergänzen sich noch besser: Telefonate können via Mac entgegengenommen werden und auf dem Mac begonnene Dokumente können auf dem iPhone oder iPad ohne weiteres fortgeführt werden. Um Handoff nutzen zu können, ist jedoch ein Mac notwendig, der Bluetooth 4.0 eingebaut hat.